Urlaub am Bauernhof

 

 


Das Marktpotential von Urlaub am Bauernhof wächst und das Angebot wird qualitativ ständig verbessert.

Inmitten der idyllischen Tiroler Berglandschaft leben und arbeiten, das alles in Einklang mit der Natur. In einer immer schnelllebigeren Zeit träumen viele vom Leben am Bauernhof. Besonders aus Zentral- und Osteuropa buchen deshalb immer mehr Gäste „Urlaub am Bauernhof", um zu entschleunigen. Hier bietet sich den Bäuerinnen und Bauern eine gute Möglichkeit, ihren Betrieb auf mehrere, voneinander unabhängige Standbeine aufzubauen.


 

Schule am Bauernhof

 

 Schule am Bauernhof

Fühlen, riechen, begreifen. "Schule am Bauernhof" lässt Landwirtschaft hautnah erleben und gibt praktische Einblicke in die Lebensmittelproduktion.

In unserer, technisierten Welt soll bei den Schülerinnen und Schülern ein realistisches Bild der Arbeits- und Lebensweise eines Bauern vermittelt, Verständnis für deren Anliegen geweckt und durch positive emotionale Erlebnisse eine Bindung der Konsumenten von morgen geschaffen werden. Denn nur wer weiß, wie Lebensmittel produziert werden, kann als mündiger Konsument auch wirklich entscheiden, was er kaufen, unterstützen und essen möchte.


 

Ackerbau

 

 

In Tirol werden auf einer Fläche von rund 8.000 Hektar folgende Ackerkulturen angebaut:


• 2.645 Hektar Silomais
• 680 Hektar Getreide
• 385 Hektar Erdäpfel
• rund 3.500 Hektar Feldfutterbau

Maissilage ist eines der wichtigsten Grundfuttermittel für Milchkühe. Wegen des höheren Gehalts an gut und schnell fermentierbaren Kohlenhydraten in Form von Stärke aus dem Kolben und der gleichzeitigen Anwesenheit von langsam abbaubarer und pansenschonender Cellulose und Hemicellulose aus der Restpflanze ist Maissilage ein sehr vorteilhaftes Futter für die Wiederkäuer. Hinzu kommt ein sehr hohes Ertragspotenzial bei vergleichsweise einfacher Bestandsführung, so dass Silomais auch in die Grenzlagen der Mittelgebirgsregionen und anderer Grünlandgebiete vorgedrungen ist.

Eine besondere Renaissance erlebt der Getreidebau. Durch Initiativen der LK Tirol wurden die Anbauflächen in den letzten Jahren gesteigert und somit ein arbeitsextensives Standbein forciert. Neben Braugerste werden auch wieder vermehrt Mahlweizen und Mahlroggen kultiviert. Eine besondere Stellung nehmen dabei die alten Landsorten ein. Fisser Gerste und Steiners roter Tiroler sind dabei flächenmaßig die am meisten angebauten Sorten. Auch die Zuchtsorte „Alpina" hat einen großen Stellenwert.´

Erdäpfel sind für viele Tiroler Bauernfamilien ein wichtiges Einkommensstandbein. Mit kaum einer anderen Kultur oder Betriebszweig kann ein höherer Deckungsbeitrag erzielt werden.

 


 

Direktvermarktung

 

 

Der Konsument will wieder wissen, wo sein Essen herkommt. Die Bäuerinnen und Bauern liefern beste Produkte aus der Region.


Ab-Hof-Vermarktung, Bauernmarkt, Zustelldienste oder Buffetservices: Einige Betriebe haben das große Potential der Direktvermarktung erkannt und betreiben diese immer professioneller. Rund 1500  landwirtschaftliche Betriebe in Tirol nutzen  die Möglichkeit der Direktvermarktung regelmäßig und erwirtschaften damit einen Teil ihres Einkommens.


 

Gemüsebau

 

 

Tirol ist das bedeutendste Radieschenanbaugebiet Österreichs. Etwa 90 bäuerliche Betriebe bewirtschaften die rund 1.200 ha großen Gemüsefelder in Tirol.


Neben den Radieschen sind Salate, Kohlgemüse, Karotten und Porree wichtige Produkte. ¾ der Ernte geht direkt an die Handelsketten, der Rest teilt sich auf Händler, Gastronomie und Wochenmärkte auf. Junge, gut ausgebildete Betriebsleiter sorgen für eine dynamische Entwicklung des Gemüsebaus.

 


 

Zierpflanzenbau

 

 Hortensien

Kundennähe, hohe qualitative Ansprüche und fachliche Qualifikationen zeichnen die Tiroler Gärtnereien aus.


Über gemeinsame, gut koordinierte Werbemaßnahmen wird dieser Ruf nach außen getragen. Strukturen bieten dafür der Verband „Die Tiroler Gärtner" als ihre berufsständische Vertretung, die Agrarmarketing Tirol und das Referat für Zierpflanzenbau. Etwa 100 Gärtnereien bewirtschaften knapp 80 ha Fläche. 


 

Obstbau

 

Stilleben Obst Äpfel Birnen Michaela Kölle

Die Tiroler Mittelgebirgslagen zeichnen sich durch besondere Obstqualitäten aus. 145 Erwerbsobstbaubetriebe bewirtschaften dabei rund 200 ha.


Über den heimischen Markt, den lokalen Handel und durch Ab-Hof-Verkauf wird das erzeugte Obst abgesetzt. Die Nachfrage übersteigt das Angebot dabei deutlich. Größtenteils werden Äpfel, aber auch Erdbeeren, Zwetschken sowie Birnen und Marillen angebaut.


 

Biolandbau

 

 LK Tirol Bio Service

 

Durch ihre Kleinstrukturiertheit sind die Tiroler Bio-Betriebe durch die zusätzlichen organisatorischen Herausforderungen besonders betroffen.


Die Nachfrage nach Bioprodukten steigt. Bäuerinnen und Bauern die auf Bio setzen  tun dies zum einen natürlich zum Wohl der Umwelt, zum anderen um über den höheren Bio-Preis besser wirtschaften zu können. In Tirol liegt die Zahl der Bio-Betriebe unter dem Bundesländerschnitt.

 


 

Tiere

 Scheiber, Hausegger, ARGE Noriker, Kölle

Die Tierzucht hat in Tirol einen hohen Stellenwert. Aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten wird hauptsächlich kleinstrukturierte Landwirtschaft betrieben.


Die Produktionskosten liegen in unserem Land meist weit über dem europäischen Schnitt. Neben den Abgeltungen der Wirtschaftserschwernisse durch Förderungen setzt die heimische Tierproduktion speziell auf Nachhaltigkeit und Qualität. Das kommt beim Kunden gut an und rechtfertigt einen gewissen Mehrpreis.

 


 

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Kontakt

Bauernhof-Exkursion
Landwirtschaftskammer Tirol
Brixner Straße 1
6020 Innsbruck
Telefon: +43 05 92 92-0
E-mail: uab@lk-tirol.at

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