Was die Tiroler ausmacht

 
 


Tirol hat österreichweit die meisten Bauernhöfe in Extremlage.
Insgesamt gibt es rund 14.000 landwirtschaftliche Betriebe in Tirol.
Diese bewirtschaften im Schnitt zwischen 2 und 20 Hektar.

In Tirol ist man also gezwungen, auf kleinstrukturierte Landwirtschaft zu setzen. Diese ist natürlich Zeit- und Kostenintensiver. Um trotzdem überlebensfähig zu bleiben gilt es, die Herausforderungen als Chance zu sehen und sich von der Masse abzuheben.


 

Was die Tiroler Bauern daraus machen

 

 

 

Tirol ist Almenland Nummer 1 mit 2098 AlmenAlmwirtschaft:

Tirol ist Almenland Nummer 1, mit 2098 Almen!

 In Tirol sind Almen besonders wichtig. Den Bauern stehen hier nicht unbegrenzt Flächen zur Verfügung. Durch die Alpung der Tiere können die Weiden im Sommer gemäht werden.

Gepflegte Almen tragen maßgeblich zur Sicherung der Täler vor Muren- und Lawinenabgängen bei:

Durch die Tiroler Almwirtschaft spart sich die Wildbach- und Lawinenverbauung jährlich ca. 65. Mio € Verbauungskosten.

Auch der Tourismus profitiert stark von der Almwirtschaft.  

32.890 t Almmilch werden über den Sommer jährlich produziert: davon wird auf den 60 Almkäsereien viel sofort veredelt.
Tirol hat österreichweit die meisten Sennereibetriebe.


 

 

Viehwirtschaft:

die Direktvermarktung spielt in der Viehwirtschaft eine bedeutende Rolle. Sie bringt den Bäuerinnen und Bauern eine höhere Wertschöpfung. Der USP der der Tiroler Landwirtschaft liegt in ihrer kleinstruturierten, tiergerechten und qualitativ hochwertigen Arbeitsweise.

In Tirol gibt es die meisten Milchdirektvermarkter  österreichweit- ca. 2100

Vor allem in den schwer zu bewirtschaftenden Berggebieten wird das Grünland meist von der Viehwirtschaft gepflegt.

Der Tiroler Viehbestand in Zahlen:

~179.000 Rinder
~129.000 Hühner
~78.300 Schafe
~14.000 Ziegen
~13.000 Schweine
~9.000 Pferde 


 

 40% Tirols sind bewaldet; 66% davon sind Schutzwald

Forstwirtschaft:

über 40 % der Landesfläche Tirols sind bewaldet - 66% davon sind Schutzwälder

Der heimische Wald nimmt also für die Bevölkerung wichtige Sicherheitsfunktionen

Er schützt vor Muren, Lawinen, Überflutungen und anderen Naturgewalten.

Den Schutzwald gesund und solide zu halten ist im abwegigen Gelände oft schwierig. Dafür braucht es viel Geschickt und Erfahrung.


höchstgelegenes Zwetschkenanbaugebiet

 Pflanzenwirtschaft:

Trotz der hohen Lage und den alpinen Bedingungen gedeihen in Tirol vielfältige Obst und Gemüsesorten.

Sogar Erdnüsse, Wassermelonen oder Pfirsiche wachsen und reifen bei richtigen Bedingungen in Tirol.

Das höchstgelegene Zwetschkenanbaugebiet befindet sich in Stanz. Die Genussregion "Stanzer Zwetschke"erntet von ca. 25 ha Fläche auf 850 bis 1.100 Metern 300 Tonnen Zwetschken jährlich.

Das Tiroler Obst wir von Brennerinnen und Brennern auch häufig zu Schnaps veredelt.
Mit 41 Brennereien hat Tirol die längste Schnapsroute Österreichs.

Österreichweit werden hier die meisten Radieschen produziert. Etwa 2.240 Tonnen.

Die Gemüsebauern sind im Österreichvergleich stark vertreten in der Kohlsprossen, Lauch und Fenchel Produktion.


 

Tourismus:

Landwirtschaft pflegt die Landschaft und liefert damit die Grundlage für den Tourismus.
Auch landwirtschaftliche Betriebe sind touristisch tätig und bauen ihren Betrieb auf mehrere Standbeine auf. Das Modell "Urlaub am Bauernhof" wird von den Kunden sehr gut angenommen. Österreichweit verzeichnet Urlaub am Bauernhof 2 Mio. Gäste. Tendenz: stark steigend.


 

 

 

 19611981199120012006
Wohnbevölkerung 462.899 586.663 631.410 673.504 700.427
Berufstätige / Erwerbspersonen 215.992 255.316 294.131 333.953 355.700
davon in der Land- und Forstwirtschaft 53.825 16.117 11.956 12.467 19.900
in Prozent von den Berufstätigen 24,92% 6,31% 4,06% 3,73% 5,59%
Vergleichszahlen für Österreich in Prozent 23,00% 8,50% 5,82% 3,87% 5,74

Kontakt

Bauernhof-Exkursion
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Brixner Straße 1
6020 Innsbruck
Telefon: +43 05 92 92-0
E-mail: uab@lk-tirol.at

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